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IT-Solutions

Das schreibt die Presse über Danet


Danet sieht Chancen auf Zukunftsmärkten
29.02.08
Echo

Mit neuen Lösungen und Serviceleistungen hat die Weiterstädter Danet GmbH, einer der großen Namen in der IT-Region Südhessen, die Wende geschafft. „Wir sehen uns wieder im Aufwärtstrend“, sagte gestern Geschäftsführer Reiner Nickel bei der Vorlage der Jahreszahlen dem ECHO. Umsatz, Ergebnis und Auftragseingang des Software- und Beratungshauses zeigten nach oben, nachdem das Geschäft zum Teil strategisch auf dem sich schnell wandelnden Markt neu aufgestellt und die Konsolidierungsphase beendet wurde.

Das 1981 gegründete Unternehmen, das mehrheitlich den Beschäftigten gehört, aber auch zu 30 Prozent der Deutschen Telekom, kam 2007 auf einen Umsatz von 51,7 Millionen Euro. Bereinigt um die geschlossene US-Niederlassung – das Geschäft in den Staaten wird nun von Distributoren erledigt – sei dies ein kleines Plus, so Nickel. 2008 wolle man parallel zum Markt um vier bis fünf Prozent zulegen. Dabei soll auch die Umsatzrendite von zuletzt rund fünf Prozent, mit der sich Danet im „guten Mittelfeld der IT-Branche“ befindet, verbessert werden. Mittelfristig soll sie aber zweistellig sein.

Im vergangenen Jahr bildete die Telekommunikationsbranche mit 78 Prozent des Umsatzes, drei Punkte mehr als im Vorjahr, weiter den Schwerpunkt des Geschäftes. Automotive kam auf acht Prozent, Finanzen und Logistik auf je sechs. Mit Kunden in Deutschland wurde 86 Prozent des Volumens generiert. Den Rest steuerten Tochtergesellschaften in Österreich und Großbritannien bei.

Danet beschäftigt 429 Mitarbeiter, davon 348 am Stammsitz inklusive von sieben Auszubildenden dort. Die Belegschaft kommt aus der Region, wird vor Ort geschult. Nickel: „Man muss nicht immer abwandern und auslagern.“ Und im Beratungsgeschäft sucht das mittelständische Unternehmen 15 bis 20 erfahrene Kräfte aus der Telekommunikation, die gerne auch älter sein dürfen, vor allem aber ganzheitlich denken. „Hier haben wir ein Defizit“, heißt es. Denn während man einst wie andere Technologie verkaufte, geht es heute um mehr: Dazu muss man die Geschäftsprozesse der Kunden kennen, mit Mehrwert und Nutzen punkten. […]